Die Fortschritte im Bereich Big Data haben zu wachsenden Volumina innerhalb der Datenbanken geführt. Um dabei lange Wartezeiten beim Abrufen dieser Informationen zu vermeiden, setzen junge Unternehmen zunehmend auf künstliche Intelligenz. Das Spin-off der Technischen Universität Chemnitz – dimensio informatics GmbH – will die Abrufzeiten mit einer lernenden Indexierungstechnik beschleunigen – und schreibt sich dementsprechend „The spirit of speed“ auf die Fahnen.

Prof. Dr. Wolfgang Benn, Professor für Datenverwaltung an der Technischen Universität Chemnitz, beschäftigte sich mehr als 15 Jahre mit der Kombination aus Datenbanksystemen und künstlicher Intelligenz, bevor er 2010 zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Sebastian Leuoth die dimensio informatics gründete. Das Jungunternehmen bietet Softwarelösungen in drei Bausteinen: Die Datenbank dimensio analysiert semantische Beziehungen der Daten und verknüpft diese miteinander, wodurch sogenannte Datenbäume entstehen, welche die Abrufzeit reduzieren. Scrivo optimiert die Schreibkapazität der Datenbank durch auf Größe und Anzahl angepasst Puffer. Mit securido will dimensio informatics unsichere IP-Protokolle umgehen und die Datensicherheit erhöhen.